Es ist leicht, die Vergangenheit zu romantisieren, besonders wenn man bezaubernde Kleidung auf wunderschönen Bildern betrachtet. Die Gemälde von Thomas Gainsborough sind ein perfektes Beispiel. Zum ersten Mal wurden seine britischen Porträts aus dem 18. Jahrhundert in "Gainsborough: Die Mode der Porträtmalerei" zusammengeführt, einer Ausstellung, die am 12. Februar in der Frick Collection in New York eröffnet.
Das Museum untersucht, was die Dargestellten des Künstlers trugen, als wichtiges Thema, neben Motiven wie Klasse und Macht. Die zeitliche Überschneidung der Ausstellung mit der New York Fashion Week ist sowohl glücklich als auch aufschlussreich. Porträts, deren Anfertigung zeitaufwendig war, strahlten Wohlstand aus, wobei die Abgebildeten typischerweise in ihrer feinsten Kleidung gezeigt wurden. In Gainsboroughs Ära wurden Status und Rang nicht nur durch den Schnitt eines Outfits vermittelt, sondern auch durch die verwendeten Materialien. Zu seinen Motiven gehörten stylische, trendsetzende Frauen wie die schottische Kurtisane Grace Dalrymple Elliott – Vorläuferinnen heutiger Influencer, die zwischen Modenschauen vielleicht ihr Outfit wechseln, in der Hoffnung, von Streetstyle-Fotografen entdeckt zu werden.
Um Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden, haben wir Gainsboroughs zeitlose Porträts mit flüchtigen Laufstegbildern aus jüngsten Saisons kombiniert. Während es mehr darum geht, eine Stimmung einzufangen als exakte Übereinstimmungen zu finden, ist es faszinierend zu überlegen, warum Designer – und Museums kuratoren – nun das Zeitalter der Aufklärung und seinen Rokoko-Stil erkunden, der schließlich der Revolution wich. (Dies fällt mit dem Ende der Ausstellung "Marie-Antoinette-Stil" des V&A und "Mode im 18. Jahrhundert: Ein fantasiertes Erbe" im Palais Galliera zusammen.) Vielleicht hat es damit zu tun, sein bestes Selbst zu präsentieren. Auf geht's!
"Gainsborough: Die Mode der Porträtmalerei" ist vom 12. Februar bis zum 25. Mai 2026 in der Frick Collection zu sehen.
**Häufig gestellte Fragen**
Natürlich! Hier ist eine Liste von FAQs zu "The Remix: Gainsboroughs Porträts aus dem 18. Jahrhundert treffen auf den Laufsteg", die Fragen von Erstbesuchern bis hin zu Kunst- und Modeenthusiasten beantworten soll.
**Allgemeine Informationen**
1. **Worum geht es in der Ausstellung "The Remix"?**
Es ist eine Ausstellung, die Porträts aus dem 18. Jahrhundert von Thomas Gainsborough direkt mit zeitgenössischer Mode vom Laufsteg vergleicht. Sie untersucht, wie Themen wie Identität, Status, Stoff und Silhouette aus den 1700er Jahren im modernen Design neu interpretiert werden.
2. **Wo und wann findet sie statt?**
Bitte überprüfen Sie die offizielle Website des gastgebenden Museums oder der Galerie für die aktuellsten Termine und den Ort.
3. **Muss ich Tickets im Voraus kaufen?**
Es wird dringend empfohlen, da Sonderausstellungen wie diese oft ausverkauft sind. Zeitgebundene Eintrittskarten sind meist erforderlich.
4. **Ist die Ausstellung für Kinder geeignet?**
Ja, sie kann für Kinder, die an Kunstgeschichte oder prächtigen Kleidern interessiert sind, sehr ansprechend sein. Die direkte visuelle Verbindung zwischen Gemälden und Kleidung fängt ihre Fantasie oft mehr ein als eine traditionelle Kunstausstellung.
**Inhalt & Themen**
5. **Wer war Thomas Gainsborough?**
Er war einer der berühmtesten Porträt- und Landschaftsmaler im Großbritannien des 18. Jahrhunderts, bekannt für seinen eleganten, fließenden Stil und seine Fähigkeit, die Persönlichkeit und luxuriösen Stoffe seiner wohlhabenden Auftraggeber einzufangen.
6. **Welche Modedesigner werden gezeigt?**
Die Ausstellung umfasst in der Regel Werke einer Reihe ikonischer Designer. Sie können Stücke von Häusern wie Alexander McQueen, Vivienne Westwood, Gucci, Iris van Herpen und anderen erwarten, die historische Bezüge, Dramatik und exzellente Handwerkskunst nutzen.
7. **Was ist der Hauptzweck, alte Gemälde neben neue Kleidung zu stellen?**
Zu zeigen, dass die Ideen in der Porträtmalerei – Reichtum zur Schau stellen, mit Identität spielen, Kleidung als Rüstung oder Ausdruck nutzen – auch heute noch lebendig sind. Es lässt einen die Gemälde als Modeshots ihrer Zeit und die Kleider als moderne Porträts sehen.
8. **Sind die Modeartikel hinter Glas? Kann ich die Details sehen?**
Die meisten Haute-Couture- und historischen Kleidungsstücke werden zu ihrem Schutz in klimakontrollierten Vitrinen ausgestellt. Die Kuratierung legt jedoch Wert darauf, sie so zu platzieren, dass Sie Texturen, Formen und Details klar mit den benachbarten Gemälden vergleichen können.
**Praktische Besuchstipps**
