PhotoVogue und Pandora haben den Pandora Grant im Rahmen des globalen Open Calls „Women by Women“ ins Leben gerufen, der sich auf weibliche Autorschaft und Repräsentation konzentriert. Diese Initiative zielt darauf ab, kreative Arbeiten von Frauen zu unterstützen und bedeutungsvollere Möglichkeiten in der zeitgenössischen visuellen Kultur zu schaffen.
Der Grant spiegelt Pandoras Engagement für die Stärkung von Frauen, die Förderung von Selbstausdruck und die Unterstützung kreativer Unabhängigkeit wider. Durch seine globalen Projekte hat Pandora konsequent in Initiativen investiert, die Inklusion, Gemeinschaft und Chancen fördern. Der Grant erweitert diese Vision in den Bereich der Bildgestaltung und bekräftigt die Überzeugung, dass Kreativität dann gedeiht, wenn sie strukturell unterstützt wird.
Während des PhotoVogue Festivals am 3. März diskutierten Alessia Glaviano und Pandoras Marketingdirektorin Fenisia Cilli die Initiative gemeinsam mit Delali Ayivi.
Delali Ayivi wurde aus dem Open Call „Women by Women“ ausgewählt und erhielt einen Grant in Höhe von 20.000 Euro in Anerkennung der Stärke, Klarheit und Originalität ihrer Vision.
Die togolesisch-deutsche Fotografin Ayivi wurde in Baltimore geboren, wuchs in Deutschland auf und lebte später in Malawi, bevor sie an der University of the Arts London studierte. Inspiriert von ihrem Urgroßvater Alex A. Acolatse begann sie, ihre Gemeinschaften in Togo, Deutschland und Malawi zu dokumentieren, mit einem Fokus auf Mode und Identität. Heute lebt sie zwischen London und Lomé und gründete 2019 Togo Yeye mit, um kreative Gemeinschaften in der Heimat und in der Diaspora zu unterstützen. Zu ihren Auszeichnungen zählen die Aufnahme in die Dazed 100, die NEW WAVE Creative-Liste des British Fashion Council (2023) und Forbes 30 Under 30 Europe (2025).
Pandoras Creative Directors Francesco Terzo und A. Filippo Ficarelli sagten: „Wir sind von Delalis kreativer Vision inspiriert, die tief in der Vorstellung von Imagination als Freiheit verwurzelt ist – als eine Möglichkeit, die Realität zu erweitern. Ihre Erforschung der Identität, geprägt von Transformation und Mut, wirkt sowohl einzigartig als auch universell. Ihre Arbeit eröffnet bedeutungsvolle Dialoge über persönlichen Ausdruck und Verwandlung, Themen, die eng mit Pandoras Fundament verbunden sind. Es ist eine wahre Freude für uns, ihre Arbeit zu unterstützen, zu fördern und zu feiern.“
Zu Ayivis Projekten gehört „Time to Play“, eine Fotoserie, die mit WaterAid und der Wimbledon Foundation entstanden ist. Die in Togo und Großbritannien aufgenommenen Bilder untersuchen, wie Zugang zu sauberem Wasser das Spielen als kraftvolles Werkzeug der Kindheit wiederherstellt. Durch lebendige Porträts von Kindern und Familien feiert die Serie die Vorstellungskraft als Grundlage für Freude, Lernen und Selbstbestimmung.
In „On Womanhood and the Right to Dream“ bietet Ayivi eine poetische Erzählung von Weiblichkeit und Schwesternschaft und schafft Bilder, die zwischen Realität und Mythos existieren. Ihre Praxis ehrt die Frauen, die sie großgezogen haben und die sie im Leben und in der Kreativität begleiten – ein Akt der Dankbarkeit und Solidarität, in dem Widersprüche koexistieren und Frauen frei sind, sie selbst zu sein. Für Ayivi wird Fotografie zu einem fruchtbaren Raum für Imagination, in dem mögliche Zukünfte entworfen und Fantasie Wirklichkeit werden kann.
Ayivi wurde offiziell als Grant-Empfängerin während eines speziellen Gesprächs auf dem PhotoVogue Festival bekannt gegeben. Am Dienstag, den 3. März, fand auf dem PhotoVogue Festival ein Gespräch statt, um diesen Moment zu würdigen. Das Gespräch brachte PhotoVogue und Pandora zu einem öffentlichen Dialog über Vision, Verantwortung und die Bedeutung kultureller Unterstützung für Künstlerinnen zusammen.
„Die Unterstützung der Vision von Frauen erfordert mehr als symbolische Gesten“, sagt Alessia Glaviano, Head of Global PhotoVogue und Direktorin des PhotoVogue Festivals. „Ein Grant in Höhe von 20.000 Euro stellt etwas Konkretes dar. Er bietet Zeit, Recherche, Experimentierfreude und die Freiheit, kreative Risiken einzugehen. Bedeutungsvolle finanzielle Unterstützung kann den Verlauf einer Künstlerkarriere verändern. Mit dieser Initiative erkennen wir nicht nur Talent an – wir helfen dabei, die Bedingungen zu schaffen, unter denen es sich voll entfalten kann.“
In einem kulturellen Umfeld, in dem Sichtbarkeit oft flüchtig ist, ist greifbare Unterstützung transformativ. In die kreative Vision von Frauen zu investieren, ist mehr als ein Akt der Anerkennung. Es ist ein konkreter Schritt in Richtung einer gerechteren und inklusiveren Zukunft für die visuelle Kultur.
Häufig gestellte Fragen
Natürlich! Hier ist eine Liste von FAQs zum Pandora Grant zur Unterstützung der kreativen Vision von Frauen, die so klingen sollen, als kämen sie von echten Menschen.
Allgemeine / Anfängerfragen
1. Was genau ist der Pandora Grant?
Es ist ein Förderprogramm, das speziell darauf ausgelegt ist, sich als Frauen identifizierende Künstlerinnen und Kreative zu unterstützen und zu stärken, indem es finanzielle Ressourcen bereitstellt, um ihre einzigartigen kreativen Projekte zu verwirklichen.
2. Für wen ist dieser Grant gedacht?
Er richtet sich an Frauen, trans und nicht-binäre Kreative, die in jedem kreativen Bereich arbeiten – wie bildende Kunst, Schreiben, Filmemachen, Musik, Design oder Performance – und eine konkrete Projektidee haben, aber für die Umsetzung Finanzierung benötigen.
3. Warum heißt er Pandora?
Der Name bezieht sich auf den Mythos der Büchse der Pandora, konzentriert sich aber auf die Hoffnung, die darin verblieb. Er symbolisiert das Freisetzen kreativen Potenzials und die hoffnungsvolle, transformative Kraft weiblicher Stimmen in den Künsten.
4. Muss ich Profi sein oder einen Abschluss haben, um mich zu bewerben?
Nein, nicht unbedingt. Während Professionalität in Ihrem Antrag wichtig ist, schätzt der Grant oft überzeugende Vision und Potenzial genauso sehr wie einen umfangreichen formalen Lebenslauf. Aufstrebende Künstlerinnen werden ermutigt, sich zu bewerben.
5. Welche Art von Projekten werden gefördert?
Projekte mit einer klaren, originellen Vision. Das könnte die Erstellung einer neuen Gemäldeserie, die Produktion eines Kurzfilms, das Schreiben eines Buches, die Entwicklung einer Gemeinschaftskunstinstallation, die Gründung eines kreativen Unternehmens oder die Recherche für eine Performance sein.
Bewerbung & Prozessfragen
6. Wie bewerbe ich mich?
In der Regel bewerben Sie sich während der offenen Bewerbungsphase über die offizielle Website des Grants. Dazu müssen Sie ein Formular ausfüllen, Ihr Projekt beschreiben, ein Budget einreichen und Arbeitsproben vorlegen.
7. Was ist der wichtigste Teil der Bewerbung?
Ein überzeugender, klarer Projektvorschlag. Sie müssen Ihre kreative Vision, die Ziele des Projekts, seine Wirkung und genau erklären, wie Sie das Grant-Geld verwenden werden. Ihre Arbeitsproben sollten diese Vision untermauern.
8. Was sollte ich in das Projektbudget aufnehmen?
Seien Sie konkret und realistisch. Listen Sie Posten wie Material, Gerätevermietung, Studio-Mietkosten, Honorare für Mitarbeiter, Marketingkosten und eine bescheidene Aufwandsentschädigung für Ihre eigene Arbeit auf. Das zeigt, dass Sie gründlich geplant haben.
9. Wie wettbewerbsintensiv ist es?
Es kann sehr wettbewerbsintensiv sein, da solche Grants oft weit mehr würdige Bewerbungen erhalten, als sie fördern können. Eine ausgefeilte, leidenschaftliche und gut geplante Bewerbung ist entscheidend.
