Hier ist die Übersetzung des Textes ins Deutsche, ohne Hinzufügungen, Änderungen oder alternative Vorschläge:
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Das erste Mal, als Nicolas Ghesquière, der Kreativdirektor von Louis Vuitton, New York besuchte, übernachtete er downtown im Loft eines Freundes in der Lafayette Street in SoHo, einem Viertel, das gerade begann, sich zu verändern. „Es hat mich wirklich schockiert zu sehen, dass man in diesen coolen Gebäuden und Wohnungen leben konnte“, erzählt er Nicole Phelps in dieser Woche in der Folge von The Run-Through. „Es war so ziemlich das Gegenteil von Paris, in gewisser Weise.“ Später während derselben Reise erinnert er sich daran, wie er uptown erkundete und den Central Park bewunderte, der ihn sofort an klassische Filme erinnerte. „Ich glaube nicht, dass dieses Gefühl jemals wirklich verschwindet, ehrlich gesagt“, sagte er, „wenn man New York zum ersten Mal besucht und entdeckt, wie reich die Stadt ist.“
Ghesquière ist jetzt wieder in New York, nachdem er seine Resort-Kollektion 2027 für Louis Vuitton im Garten der Frick Collection präsentiert hat – einem Herrenhaus aus der Gilded Age, das in ein Museum umgewandelt wurde. Das Haus hat sich gerade für drei Jahre als wichtigster kultureller Sponsor des Museums verpflichtet. Passenderweise erforscht die Kollektion seine frühen Erinnerungen an die Stadt. „Es hat mich wirklich interessiert, den Kontrast zwischen Downtown und Uptown wieder zu erkunden – den Zusammenprall, die Harmonie“, sagte er. „Wo ist die kulturelle Grenze zwischen diesen Menschen?“ Menschen wie der verstorbene Keith Haring zum Beispiel – die Marke hat auf ihren sozialen Medien auf Inspiration durch den berühmten Graffiti-Künstler angespielt.
Mehr als ein Jahrzehnt in seiner Rolle bei Vuitton und nach einer bahnbrechenden Zeit bei Balenciaga hat Ghesquière keine Angst davor, das Seltsame und Herausfordernde auf dem Laufsteg zu umarmen. Seine Arbeit ist reichhaltig und zum Nachdenken anregend, indem sie den Alltag mit der Avantgarde verbindet. Wie er Phelps während seines letzten Auftritts im Podcast sagte: „Mode braucht ästhetische Gefahr.“ Er bleibt entschlossen, die Grenzen dessen zu erweitern, was Mode sein kann, besonders für eine der größten Luxusmarken der Welt.
In dieser Folge spricht der Designer darüber, wie er daran geht, Resort-Kollektionen für die heutige Welt zu kreieren, seine Beziehungen zu Haus-Muses wie Emma Stone, Jennifer Connelly und der neuen Ergänzung, Goldmedaillengewinnerin Alysa Liu, sein Leben in Los Angeles und warum es „so ein seltsamer Ort“ ist, und den Rat, den Jean Paul Gaultier ihm einmal gab. Hören Sie rein.
**Häufig gestellte Fragen**
Hier ist eine Liste von FAQs basierend auf dem Podcast mit Nicolas Ghesquière
**Anfängerfragen**
1. Wer ist Nicolas Ghesquière?
Er ist ein berühmter französischer Modedesigner, der vor allem für seine Arbeit als Kreativdirektor der Damenkollektionen von Louis Vuitton und für seine frühere Arbeit bei Balenciaga bekannt ist.
2. Warum spricht er über die Frauen, mit denen er zusammenarbeitet?
Er glaubt, dass seine Arbeit ein Dialog ist. Er entwirft nicht nur für Frauen, sondern lässt sich von ihrer Intelligenz, Stärke und ihren einzigartigen Perspektiven inspirieren. Er sieht seine weiblichen Mitarbeiterinnen als wahre Partnerinnen im kreativen Prozess.
3. Was war der Rat, den Jean Paul Gaultier ihm gab?
Gaultier sagte ihm, er solle immer seiner eigenen Vision treu bleiben und keine Angst davor haben, Risiken einzugehen. Er betonte, dass eine starke persönliche Sichtweise wichtiger sei, als Trends zu folgen.
4. Warum mag Nicolas Ghesquière New York City immer noch?
Er findet die Energie New Yorks und den ständigen Zustand des Wandels süchtig machend. Er liebt, dass es eine Stadt ist, die sich ständig neu aufbaut und neu erfindet, was seinen eigenen kreativen Prozess widerspiegelt.
**Fortgeschrittene Fragen**
5. Können Sie ein konkretes Beispiel einer weiblichen Mitarbeiterin nennen, das er erwähnt?
Während der Podcast viele abdeckt, hebt er oft die Schauspielerin und Filmemacherin Charlotte Gainsbourg hervor. Er schätzt ihre langjährige Zusammenarbeit, weil sie seinen sehr strukturierten Entwürfen eine natürliche, intellektuelle androgyne Note verleiht.
6. Wie hat Gaultiers Rat Ghesquières Karriere tatsächlich beeinflusst?
Es gab ihm das Selbstvertrauen, Balenciaga in den späten 1990er Jahren komplett neu zu definieren. Anstatt nur das Archiv des Gründers zu kopieren, ging er große Risiken ein, indem er futuristische, minimalistische Formen einführte – was letztendlich die Marke rettete und seinen Namen bekannt machte.
7. Was ist das Problem, das Ghesquière löst, indem er nach New York geht?
Er löst das Problem der kreativen Stagnation. Er sagt, dass das Bleiben an einem Ort einen Designer dazu bringen kann, sich sicher, aber gelangweilt zu fühlen. New Yorks chaotisches, schnelllebiges Umfeld zwingt ihn, schnell zu reagieren und wachsam zu bleiben.
8. Wie unterscheidet sich seine Sicht auf New York von der eines Touristen?
Ein Tourist sieht Wahrzeichen, Ghesquière sieht ein Labor für Ideen. Er fühlt sich zu den Baustellen hingezogen, zu den alten Gebäuden, die abgerissen werden, und zur Straße.
