Liebe ist eine vielgestaltige Angelegenheit, besonders wenn man sie von außen betrachtet. In dieser neuen Kolumne werfen wir einen Blick auf die Promi-Paare – oder manchmal auch Freundespaare –, die uns Hoffnung für unsere eigene romantische Zukunft geben, während wir versuchen, von ihren gut dokumentierten Verbindungen zu lernen.

Gewöhnliche Promi-Freundschaften sind in Ordnung (im Allgemeinen mag ich es, wenn Menschen normal auftreten!), aber es gibt etwas wirklich Besonderes an berühmten Freunden, die keine Angst davor haben, ein wenig dramatisch zu sein. Nehmen wir Jessie Buckley, die bei der Verleihung der Critics Choice Awards letzten Sonntag ihren Preis als beste Schauspielerin entgegennahm und dabei ihren "Hamnet"-Co-Star Paul Mescal lobte: "Paul, ich liebe dich verdammt noch mal, Mann. Und ich weiß, dass viele andere Frauen in diesem Raum das auch tun, aber Pech gehabt. Ich könnte dich wie Wasser trinken, wenn ich jeden Tag mit dir arbeite. Du bist ein Riese des Herzens, und vielen Dank, dass du mich ein wenig menschlicher gemacht hast."

Um klar zu sein, ich behaupte nicht, dass es zwischen Buckley und Mescal etwas Romantisches gibt. Während er oft Dating-Gerüchte abwehren muss, die mit seiner "Normal People"-Co-Star Daisy Edgar-Jones begannen, ist Mescal seit etwa Juni 2024 mit der Sängerin Gracie Abrams zusammen. Buckley hat kürzlich ihr erstes Kind mit ihrem Ehemann begrüßt, der nur als Freddie bekannt ist, im Bereich psychische Gesundheit arbeitet und einmal Produzent bei "The X Factor" war. (Das ist so ziemlich alles, was wir über ihn wissen – was in diesem Zeitalter des Überteilens, muss ich sagen, ziemlich schick ist!)

Während die Beziehung zwischen Buckley und Mescal nicht so ist, unterstreicht ihre Rede etwas, das ich schon lange glaube: Wir könnten es uns alle leisten, ein wenig leidenschaftlicher und platonisch besessen von unseren Freunden zu sein. Als kürzlich single gewordene Dreißigerin, die zum ersten Mal in meinem Leben allein lebt, war ich noch nie dankbarer für die Freunde, die ich zu jeder Stunde anrufen kann, um ein kürzliches Date zu analysieren, herauszufinden, wie ich meinen Router repariere, oder eine seltsame Marotte im Verhalten meines Hundes zu untersuchen. Sicher, es mag ein bisschen übertrieben sein, einem Freund zu sagen: "Ich könnte dich wie Wasser trinken", aber so fühle ich ehrlich gesagt immer, wenn ein Freund daran denkt, nach einem wichtigen Arbeitstreffen zu fragen oder meine Pakete mitbringt, wenn er zum Abendessen vorbeikommt. In diesen unsicheren und chaotischen Zeiten könnten wir alle davon profitieren, ein bisschen extra zu sein!

Und niemand sollte sagen, dass die Bindung zwischen Buckley und Mescal nicht auf die Probe gestellt wurde: Die beiden teilten Erfahrungen während der Vorbereitungen auf "Hamnet", die vom Feiern im East Village bis zur Teilnahme an einem tantrischen Workshop auf Wunsch der Regisseurin Chloé Zhao reichten. "Die ersten drei Minuten waren unerträglich peinlich", erzählte Buckley kürzlich der "British Vogue". Aber das gemeinsame Vortäuschen, ein Lingam und eine Yoni zu "sein", brachte sie nur noch näher zusammen: "Man denkt sich: 'Wir waren schon Penis und Vagina voreinander, also lass uns einfach weitermachen.'"

Zum Glück hat die Awards-Saison gerade erst begonnen, und es sieht so aus, als würde "Hamnet" noch viel mehr Anerkennung der Branche gewinnen – also hoffentlich ist dies nicht das letzte Mal, dass wir die enge und objektiv fabelhafte Freundschaft von Buckley und Mescal zu sehen bekommen.

Häufig gestellte Fragen
Natürlich, hier ist eine Liste von FAQs zur "Hamnet"-Presse-Tour, die mehr Aufsehen erregt als der Film selbst, in einem natürlichen, gesprächigen Ton formuliert.

Allgemeine Anfängerfragen

1. Was ist diese "Hamnet"-Presse-Tour, über die alle reden?
Es handelt sich um die Serie von Interviews, Fotoshootings und öffentlichen Auftritten, die die Schauspieler Jessie Buckley und Paul Mescal durchführen, um ihren neuen Film zu promoten – eine Verfilmung von Maggie O'Farrells Roman "Hamnet".

2. Warte, worum geht es bei "Hamnet" eigentlich?
Der Film ist ein historisches Drama, das das Leben von William Shakespeares Familie imaginiert und sich auf die Trauer und die Beziehung zwischen Shakespeare und seiner Frau Agnes nach dem Tod ihres jungen Sohnes Hamnet konzentriert.

3. Warum erhält die Presse-Tour mehr Aufmerksamkeit als der Film?
Die intensive, spürbare Chemie und die tiefgründigen Gespräche zwischen Buckley und Mescal in Interviews sind selbst zu einer großen Geschichte geworden und überlagern oft die Diskussionen über Handlung oder Themen des Films.

4. Sind Jessie Buckley und Paul Mescal im echten Leben ein Paar?
Nein, sie sind kein Paar. Sie sind Kollegen, die eine starke professionelle Beziehung und Freundschaft entwickelt haben, die in ihren Interviews deutlich wird.

Fortgeschrittene Fragen zur Kulturanalyse

5. Was unterscheidet ihre Presse-Tour so sehr von anderen?
Anstatt standardisierte, einstudierte Antworten zu geben, wirken ihre Gespräche zutiefst authentisch, intellektuell engagiert und emotional berührend. Sie sprechen über Trauer, Kunst und den kreativen Prozess auf eine Weise, die eher wie ein fesselnder Podcast wirkt als wie eine Promotionsverpflichtung.

6. Ist das eine bewusste Marketingstrategie?
Während man sich immer etwas Chemie erhofft, scheint das Maß an organischer Intensität echt zu sein. Das Studio nutzt dies sicherlich aus, aber es wird allgemein als eine authentische Verbindung angesehen, die nicht künstlich hergestellt werden kann.

7. Könnte dieser Hype dem Film bei seiner Veröffentlichung tatsächlich schaden?
Möglicherweise. Es besteht das Risiko, dass der Film, egal wie gut er ist, nicht die einzigartige, intime Energie der Presse-Tour erreichen kann. Das Publikum könnte erwarten, dass der Film selbst die gleiche spezifische Dynamik wie die Interviews hat.

8. Ist das bei anderen Filmen schon einmal passiert?
Ja, in unterschiedlichem Maße. Die Werbekampagnen für Filme wie