Die Grenzkontrolle war schon immer ein heißes Thema in der amerikanischen Politik, aber die jüngste Entsendung von Einwanderungsbeamten im ganzen Land während der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump hat die Debatte noch intensiver gemacht. Jetzt, da Bulldozer in den Big-Bend-Nationalpark im Südwesten von Texas einrücken, als Teil von Trumps Plan, 1,7 Milliarden Dollar für Grenzsicherheitsinfrastruktur in diesem abgelegenen Gebiet auszugeben, scheinen sowohl sichere Einwanderung als auch geschützte Bundesländer gefährdet zu sein.

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Was passiert im Big-Bend-Nationalpark?

Das Center for Biological Diversity mit Sitz in Terlingua, Texas, gab Anfang dieses Monats eine Erklärung mit einem Video heraus, das Regierungsauftragnehmer zeigt, die "durch einheimische Vegetation entlang des Uferkorridors des Rio Grande pflügen". Laut einer interaktiven Karte von U.S. Customs and Border Protection, die ebenfalls in der Erklärung erwähnt wird, gibt es Pläne, "Fahrzeugsperren und Patrouillenstraßen" quer durch Big Bend zu bauen. Das Center for Biological Diversity sagt, dass diese Projekte "umfangreiche Sprengungen mit Dynamit erfordern", die das lokale Ökosystem schädigen würden. (Das Zentrum berichtet, dass die Lebensräume von Big Bend "mehr als 1.200 Pflanzenarten unterstützen, darunter etwa 60 Kakteenarten, 11 Amphibienarten, 56 Reptilienarten, 40 Fischarten, 75 Säugetierarten, über 400 Vogelarten und etwa 3.600 Insektenarten." Der Park soll auch "mehr Arten von Vögeln, Fledermäusen, Schmetterlingen, Ameisen, Skorpionen und Kakteen haben als jeder andere Nationalpark in den Vereinigten Staaten.")

Im Juni hob das Ministerium für Innere Sicherheit kontroverserweise Dutzende von Umweltgesetzen auf, die Nationalparks und Naturschutzgebiete schützen sollen. Dieser Schritt könnte den Weg für die Trump-Administration geebnet haben, mit dem Bulldozern in Big Bend zu beginnen, einem Gebiet, das 2025 nur 1,3 % der gesamten Grenzaufgriffe verzeichnete.

Was kann noch getan werden?

Einige Gruppen versuchen immer noch, die Pläne der Regierung für Big Bend zu verlangsamen. Die in Texas ansässige gemeinnützige Organisation Big Bend Protection Alliance nimmt Spenden an, um "die ökologische und kulturelle Integrität der Big-Bend-Region durch Bildung, Überwachung und öffentliches Bewusstsein zu schützen." Besorgte Bürger können auch direktere Maßnahmen ergreifen, indem sie den Kongress und den Gouverneur von Texas, Greg Abbott, über die Petition "Stop Bulldozing in Big Bend" der National Parks Conservation Association kontaktieren. Wenn Sie in Texas leben, kann die Website Who Represents Me? Ihnen helfen, Ihren spezifischen Staatsvertreter zu finden, den Sie kontaktieren können.

Häufig gestellte Fragen
Hier ist eine Liste von FAQs basierend auf dem Thema Bulldozer im Big-Bend-Nationalpark, in einem natürlichen, hilfsbereiten Ton verfasst



Häufig gestellte Fragen zum Schutz des Big-Bend-Nationalparks



1 Moment, was passiert gerade in Big Bend?

Der Bundesstaat Texas hat Bulldozer und Bautrupps in das Grenzgebiet innerhalb des Big-Bend-Nationalparks geschickt, um eine neue Grenzbarriere zu bauen. Dies geschieht auf Bundesland ohne die Erlaubnis der Bundesregierung, was einen großen rechtlichen und politischen Konflikt verursacht hat.



2 Ist der Park geschlossen? Kann ich ihn noch besuchen?

Ja, der Park ist weiterhin für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Bauarbeiten konzentrieren sich derzeit auf einen bestimmten Abschnitt des Ufers des Rio Grande. Sie sollten jedoch damit rechnen, schwere Maschinen, eine verstärkte Präsenz von Strafverfolgungsbehörden und einige Sperrungen von Wegen oder Flusszugängen in den betroffenen Gebieten zu sehen. Überprüfen Sie vor Ihrem Besuch die offizielle Website des National Park Service für Big Bend.



3 Warum sind die Leute so verärgert darüber?

Die Leute sind aus einigen wichtigen Gründen verärgert:

Umweltschäden: Das Bulldozern des Flussufers zerstört kritischen Lebensraum für gefährdete Arten wie den Big-Bend-Gambusen und die Rio-Grande-Schmuckschildkröte. Es schadet auch dem Wüstenökosystem und verschmutzt den Fluss.

Hochwasserrisiko: Die Bauarbeiten können den natürlichen Fluss des Flusses verändern und das Gebiet anfälliger für schwere Überschwemmungen machen.

Rechtliche Probleme: Es ist ein großer Konflikt zwischen staatlichem und bundesstaatlichem Recht darüber, wer die Autorität über bundesstaatliche öffentliche Ländereien hat.

Kulturelle Auswirkungen: Das Gebiet beherbergt uralte Stätten der amerikanischen Ureinwohner und historische Ranches, die zerstört werden könnten.



4 Ich bin nur eine Person. Was kann ich tatsächlich tun, um zu helfen?

Sie können mehr tun, als Sie denken. Hier sind die effektivsten Maßnahmen:

Machen Sie Ihre Stimme hörbar: Kontaktieren Sie Ihren US-Repräsentanten und Ihre Senatoren. Sagen Sie ihnen, dass Sie den Bau ablehnen und dass sie Big Bend schützen sollen.

Spenden Sie: Unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen, die aktiv dagegen vor Gericht kämpfen, wie die National Parks Conservation Association oder die Friends of Big Bend. Sie verwenden Spenden für Anwaltskosten.

Verbreiten Sie das Wort: Teilen Sie Artikel aus seriösen Nachrichtenquellen in sozialen Medien. Je mehr Menschen davon wissen, desto mehr Druck spüren die Politiker.