Manchmal können die unerwartetsten Dinge den Lauf des Lebens komplett verändern. Als ich mit der Schauspielerin Lily Collins telefonisch verbunden werde, sprechen wir über genau solche Dinge: ein Baby, ein toller Haarschnitt und eine wunderbare Freundin.

„Ich sehe Haare wirklich als Tor zu einer neuen Person, einem Charakter oder sogar einer neuen Lebensphase“, sagt sie. Wir sprechen weniger als 48 Stunden, nachdem bekannt wurde, dass Collins in einem Film über die Entstehung des Popkultur-Klassikers **„Frühstück bei Tiffany“** Audrey Hepburn spielen wird. Heute ist sie Teil einer Kampagne mit ihrer langjährigen Beauty-Partnerin Mara Roszak und deren Clean-Haircare-Linie Rōz. „Mara stylt nicht nur Haare – sie hört wirklich zu, was man fühlt und was man von einem Style oder Schnitt möchte. Von Frau zu Frau ist sie auch da, um als Resonanzboden zu dienen“, so Collins.

Die beiden arbeiten seit fast 15 Jahren zusammen. „Mara hat mir mit 25 den Pixie-Schnitt gegeben. Ich hatte davon geträumt und beschlossen, dass ich die Veränderung brauchte“, erzählt sie. „Ich wollte gleichzeitig all diesen emotionalen Ballast abschneiden. Ich glaube, viele Frauen ändern gerne ihre Haare, wenn sie etwas Neues fühlen. Dieser Schnitt hat mich an einen völlig anderen Ort gebracht.“ In ihrer aktuellen Lebensphase – als neue Mutter der kleinen Tochter Tove, als Star des Netflix-Erfolgs **„Emily in Paris“** und mehr – pflegt Collins einen Look, der leicht ist, aber mit Biss: „Meine kurzen Haare repräsentieren am besten, wer ich gerade bin. Es ist ein Schnitt, der wirklich toll und bewusst aussieht, aber auch praktisch, weil meine Tochter sie nicht greifen kann.“

Heute sprechen Roszak und Collins (die eine frühe Investorin von Rōz war) durch die erste Kampagne der Marke, die echte Frauen zeigt, zu Frauen in jeder Lebensphase. „Unsere Haar-Reise ist etwas, das Frauen verbindet“, sagt Roszak und merkt an, dass sie diese Übergänge täglich in ihrem Salon sieht, sei es eine große Farbänderung, Haarausfall oder eine postnatale Veränderung. „Friseure bewahren wirklich all diese Geschichten und die Emotionen unserer Kundinnen und ihrer Haare. Indem wir diese Geschichten erzählen, erinnern wir dich daran, dass du nicht allein bist.“

Es ist die Verbindung zwischen den beiden – Collins beschreibt sie als „Schwestern“, während Roszak die Schauspielerin als „eine der bedachtvollsten und bewusstesten Menschen, die ich kenne“ bezeichnet –, die einen sicheren Raum für dieses gesamte Gespräch schafft, von einer Kampagne bis zum Dialog zwischen Friseurin und Kundin. Sie hoffen, dass andere Frauen sich ermutigt fühlen, dasselbe zu tun.

„Die Haare zu ändern ist ein emotionaler Prozess“, reflektiert Collins. „Aber sich selbst zu unterstützen, indem man alle Gefühle zulässt und seine Haare mit den richtigen Produkten pflegt, ist es, was ihn großartig macht.“

Gibt es einen Beauty- oder Wellness-Trend, der Sie neugierig macht? Wir möchten es wissen! Schreiben Sie der Senior Beauty & Wellness Editor von Vogue unter beauty@vogue.com.

**Häufig gestellte Fragen**
Natürlich! Hier ist eine Liste von FAQs über Lily Collins' Bereitschaft, sich für eine Rolle die Haare zu schneiden, die wie Fragen von echten Fans und Filmbegeisterten klingen soll.

**Allgemeine / Anfängerfragen**

**F:** Ist es wahr, dass Lily Collins sich für eine Rolle die Haare geschnitten hat?
**A:** Ja, sie hat es mindestens zweimal getan. Besonders erwähnenswert ist, dass sie ihr charakteristisches langes dunkles Haar für ihre Rolle als Fantine in der BBC/PBS-Miniserie „Les Misérables“ auf eine Kinnlänge bobte.

**F:** Warum würde sich eine Schauspielerin für eine Rolle die Haare schneiden? Ist das nicht extrem?
**A:** Für ernsthafte Schauspieler ist es ein übliches Engagement für Authentizität. Eine drastische Haarveränderung kann ihnen helfen, sich körperlich und mental in den Charakter zu verwandeln, besonders bei Historienfilmen oder Rollen basierend auf realen Personen, bei denen ein spezifisches Aussehen entscheidend ist.

**F:** Für welche andere Rolle hat sie ihre Haare verändert?
**A:** Für die Netflix-Serie „Emily in Paris“ – obwohl kein Schnitt – verpflichtete sie sich zu einem spezifischen, mutigen Hairstyle, der den Charakter definiert. Für „To the Bone“ hatte sie einen zerzausteren, natürlichen Look.

**Fortgeschrittene / karriereorientierte Fragen**

**F:** Wie verhält sich das Haareschneiden zu anderen physischen Verwandlungen von Schauspielern?
**A:** Es befindet sich in einem ähnlichen Spektrum. Obwohl nicht so extrem wie massive Gewichtsabnahme/-zunahme, sind Haare ein riesiger Teil der öffentlichen Identität, besonders für Schauspielerinnen. Sie zu schneiden signalisiert eine starke Hingabe an das Handwerk gegenüber der persönlichen Marke, ähnlich wie Christian Bale oder Charlize Theron ihre Körper transformieren.

**F:** Hat sie für größere Rollen stattdessen eine Perücke getragen?
**A:** Ja, oft. Für „Tolkien“ trug sie eine zeitgemäße Perücke. Die Wahl zwischen Schneiden und einer Perücke hängt von der Vision des Regisseurs, dem Drehplan und anderen Verpflichtungen der Schauspielerin ab. Eine Perücke bietet mehr Flexibilität.

**F:** Was sind die praktischen Herausforderungen beim Haareschneiden für einen Film?
**A:** Die Hauptherausforderung ist die Kontinuität. Wenn die Dreharbeiten Monate dauern, wachsen die Haare. Dies erfordert cleveres Styling, mögliche Haarteile oder digitale Nachbearbeitung, um in jeder Szene die gleiche Länge beizubehalten. Es schränkt auch die Fähigkeit der Schauspielerin ein, gleichzeitig an anderen Projekten mit unterschiedlichem Look zu arbeiten.

**F:** Hat sie über die emotionale Wirkung des Haareschneidens gesprochen?
**A:** Ja. In Interviews über das Schneiden